Gin Gin…

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Autor: Ulrich Herburger

Bild: Herburger / Oesingmann

Starker Auftritt für BSC Gin- und Modekollektion

… wird man künftig im Clubhaus wohl deutlich öfters zu hören bekommen als “Prost und zum Wohl”. Denn beim Juli Clubhock stellte unser Veranstaltungsreferent, Ralf Oesingmann, erstmals einen BSC-Gin vor. Die meisten der gut zwei Dutzend anwesenden Mitglieder erwarteten eine Marketing Aktion, die mithelfen sollte, die Jugendkasse aufzufüllen. Dass es eine kulinarische Exkursion in die für die meisten Anwesenden unbekannte Welt eines Getränke-Mythos werden sollte, überraschte und erfreute dann umso mehr.

Es stellte sich heraus, dass Ralf nicht nur Gin Kenner sondern auch Gin Brenner ist. Von ihm sprudelten sowohl die Idee zum BSC-Gin als auch der Gin selbst, sorgfältigst gebrannt gemixt und abgefüllt im eigenen Keller. Genau genommen handelt es sich nicht um eine, sondern um drei verschiedene Gin Sorten, die mit dem BSC-Wimpel gelabelt sind. Welche Ingredienzien er dem Alkohol neben Wacholder genau zugibt, das blieb allerdings sein Geheimnis an diesem Abend. Auf die Fährte durfte man sich aber riechend und schmeckend begeben.

Es begann mit dem “Manöverschluck”, der vielleicht dem bekannten Gordon Gin am ähnlichsten sei, stellte Lisbeth Diem fest und lüftete damit auch ein kleines, persönliches Geheimnis. In ihrer Hausbar steht ein Dutzend verschiedener Gins. Gin ist ihr Lieblingsgetränk, und sie erhofft sich nach dem Vorbild von Queen Mum, die jeden Tag ein Gläschen trank, ein langes und gesundes Leben unterstützt vom Gin Genuss. Man beschnupperte also das Gläser, nahm ein Schlückchen, die einen pur die anderen mit Tonic, und wer “klassisch, wacholdrig, pfeffrig, zitronig, frisch” feststellte, verbuchte 100 Punkte auf der persönlichen Skala des sinnerfassenden Trinkens.

Weiter gings mit der “Trimm Hilfe”. Da brauchte es tatsächlich eine Feinjustierung des Geruchs- und Geschmacks- apparates. Des öfteren hörte man, “Ingwer”. Das war zwar eine heisse Spur, die sich auch auf der Zutatenliste findet, aber für die Sommersegler braucht es etwas Kühlendes, zum Beispiel Zitrone. Wenn man es weiss, dann schmeckt und riecht man auch eindeutig, dass die Trimm Hilfe von Zitrusfrüchten sehr ausgewogen unterstützt wird.

Der Abend folgte einer Dramaturgie. Mit dem Manöverschluck öffnete Ralf zunächst die Tür zur Welt des Gin. Mit der Trimm Hilfe weckte er die Neugier für das, was nun kam. Ein Ausflug in die Welt des Brenners. Gin, das ist zunächst einmal möglichst hochprozentiger, neutraler Alkohol aus kohlenhydrathaltigen Stoffen, wie z.B. Getreide. Die Geschmacksstoffe stammen vom Wacholder, Orange, Äpfel, Pfeffer, Muskat etc. Wie z.B. Ouzo, Raki oder Pastis kann auch Gin beim Verdünnen milchig werden, was aber keine Qualitätseinschränkung bedeutet, ebensowenig wie ein leichter Satz, der von den zunächst gelösten Stoffen stammt und sich mit der Zeit bilden kann. Deshalb ist es besser, mit dem Trinken nicht zu lange zu warten. Nun drängte sich beinahe natürlich die Frage auf, welches Tonic denn am besten den Gin verdünne. Ralf sieht das pragmatisch: “Nimm am besten den, der Dir am besten schmeckt!” Wenn man aber einen objektiven Vergleich wolle, sollte man einheitlich immer eine Tonic-Type verwenden. Auch beim Tonic gibt es ein eigenes Universum an Geschmacksrichtungen zu entdecken.

Höchste Zeit nun für die dritte Sorte, die “Windmaschine”. Sie sollte in Zukunft auf keinem BSC Boot fehlen und werde auch auf Regattabooten nicht beim Zuladegewicht mitgewogen. Wenn, dann falle dieser Gin eher unter das Doping Reglement. Diesbezügliche Bestimmungen fehlen aber gegenwärtig noch, meine Ralf mit Augenzwinkern. Die Windmaschine wird im übrigen von einer Apfelnote gepowert, natürlich höchst subtil, sodass eine Nachahmung durch Wettbewerber nicht so ohne Weiteres möglich sei. Es spreche aber nichts gegen ein freundschaftliches Sieges- oder Trostschlückchen – je nach Ergebnis der Wettfahrt – mit den Rivalen auf der Regattabahn.

Der Reinerlös der Verkaufs der Ginkollektion kommt als Spende der Jugendförderung zugute. Ab sofort sind alle drei BSC Gins auch im Clubrestaurant als Gin Tonic im Glasausschank erhältlich. Dass die BSG Gin-Kollektion ein Hit werden könnte, zeigte sich am regen Kaufinteresse im Anschluß an die Präsentation. 

Durst bekommen? – Den BSC Gin gibt es künftig exklusiv für BSC-Mitglieder zu erwerben. Eine Flasche kostet € 33,00. Für Bestellungen bitte am besten das PDF ausdrucken, einscannen oder fotografieren und dann per mail senden an veranstaltungen@bsc.or.at

Erweiterte Klub Kollektion vorgestellt

Die Club Kollektion kann mit der Noblesse des Gin gut mithalten. Alexander Höss, BSC Jugendbeauftragt, der auch die Kollektion betreut, modelte bei der Präsentation höchst persönlich. (Das T-Shirt stehe ihm besonders gut, war einhelliger Tenor – oder müsste es in diesem Fall Sopran heissen? – bei den BSC-Damen.)

Von T-Shirts über Hemden, Blusen, kurzen und langen Hosen, Softshell-Jacken für alle Altersklassen etc. Segeltasche und Käppi, umfasst die Kollektion bereits ein ansehnliches, breites Sortiment, das laufend erweitert wird.  Mit Marinepool wurde vereinbart, dass künftig die Kollektion ohne Aufdruck geliefert wird. Das begünstigt einen allfälligen Umtausch. Der Druck wird dann durch den Club organisiert. Die Bestelltermine werden jeweils im Newsletter veröffentlicht. Der nächste ist Ende Juli. An der Überarbeitung des Webshops arbeitet Alex derzeit. Bis eine Online Bestellung möglich ist, bitte das ausgefüllte PDF – sie oben analog zum Club Gin – mailen an jugend@bsc.or.at

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