West-Ost: Backstage

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Autor: Ulrich Herburger

Bild: Herburger/Oesingmann/Hämmerle

Großeinsatz mit 35 Helferinnen und Helfer

Um es vorweg zu nehmen. Nicht alles lief glatt, aber am Ende war es doch eine glatte Veranstaltung. Zunächst musste unser Veranstaltungsreferent Ralf Oesingmann kräftig die Werbetrommel rühren, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Vielfach war Ämterhäufung nötig, um den Dienstplan füllen zu können. Diesen erhielten alle Freiwilligen einige Tage vorher, was manche an den Stundenplan zur Schulzeit erinnerte. Und einige kamen auch noch spontan dazu, halfen wo gerade eine Hand nötig.

Zelt Auf- und Abbau und dann die Fülle an Aufgaben, die während der Veranstaltung abzudecken waren.

Gehen wir also bei der Vermittlung von dem, was zu tun war, in chronologischer Reihenfolge vor: Der Zeltaufbau wurde mit weiblichem Charme von Helga Ritter und Monika Stüttler kontrolliert. Die Männertruppe spurte und gewann das Fotofinish gegen das heranbrausende Sturmtief um wenige Minuten. Das Dach war gedeckt, als die Wolke brach. Die Erd-Anker waren noch im Begriffe eingeschlagen zu werden. Der Regen verzog sich aber bald wieder.

Am nächsten Tag, am Samstag war zunächst das Wasser-Team erfordert. Josef Bitsche startet bereits um 0700 Uhr in Konstanz die Regatta. Urs Hämmerle und Helga Ritter legten die Zielboje und um 09:02 glitt lautlos bereits die Skinfit in die vom Südwind gestreichelte Bregenzer Bucht. Karoline Streibich, Michaela Bitschnau und und Jan Walter protokollierten die Zielankünfte, die von Urs gepeilt und per Signalhorn vernehmlich gemacht wurden. Diesen Signalton haben die Spätankömmlinge am meisten ersehnt. Denn der Nachmittag bis zum Ende der Regatta um 19.00 Uhr, war eher mehr als weniger flautig. Helga komplettierte auf der präsidialen Vento die Erinnerungsgeschenke an die West-Ost 21. Die Vento war ein Arbeitsschiff, weil der Tschüggi für die Opti-Woche gebraucht wurde. Der BSC im Paralleleinsatz…

…im wahrsten Sinne des Wortes. Am Ufer kontrollierte schon eifrig das Corona Team den Einlass. Der Kassier hatte noch nicht allzu viel zu tun: Unter der Clubhaus Terrasse brutzelten lange nur wenige Würste und Zack-Zack. Die Getränke flossen auch nicht gerade in Strömen. Während Groß-Regatten, wie die West-Ost früher ausgelassen gefeiert wurden, ist sie heuer zu einer Kleinveranstaltung geschrumpft. Trotz Corona waren zwar doch noch 112 Boote am Start. Aber die Crews zog es nach dem Zieleinlauf nach Hause. Vielleicht auch deshalb, weil bereits für die Nacht auf Sonntag Sauwetter vorausgesagt war. Das traf auch pünktlich ein. Die Preise mussten allerdings warten….

Die Technik des Auswertungstools spielte einen Streich. Beim Upload sind Daten verloren gegangen, die auf die Schnelle nicht zu rekonstruieren waren. Es blieb leider nichts anderes übrig, als das schließlich gegen 22.00 Uhr doch halbwegs gefüllte Zelt zu vertrösten. Ein Freibier half darüber hinweg. Ein Sieger stand allerdings fest: Fritz Trippolt vom Yachtclub Bregenz war mit der Skinfit als erster im Ziel, und zwar mit der Rekordzeit von nur 2:02 Stunden für die ca. 45 Km lange Strecke. Da sagen alle hochachtungsvoll: Chapeau! Mehr zur Regatta, hier.

Die Preise werden den Regatta-Crews postalisch zugestellt. Das wäre ohnehin in der Mehrzahl notwendig gewesen, da viele zwischenzeitlich bereits sicher in den Heimathäfen gelandet waren. Gut so, denn die Nacht sollte stürmisch werden… Und der nächste Vormittag auch. Dem BSC Regatta-Referat gelang es am Sonntag Vormittag die listige IT zu überlisten. Am Mittag wurden die Ergebnisse publiziert. Auch wieder parallel dazu wurde in zweieinhalb Stunden das Zelt abgebaut. Trockener Kommentar unseres Veranstaltungsreferenten Ralf: „Viele Hände, schnelles Ende….

Herzlichen Dank an alle, die an diesem Groß-Kampf-Wochenende im Einsatz waren vom Präsidenten und dem Veranstaltungsreferenten. – Der BSC kann Multitasking.

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