Opti ASP Regatta / HalloweenCup / Herbsttraining

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Autor: Nicole Jacobs

Bild: Armin Jacobs

Regattakrimi am Gardasee – unsere Opti-Kids in Aktion

Während ihr eure Boote wahrscheinlich schon längst eingewintert habt, sind unsere Optis noch voll im Einsatz – und das diesmal am Gardasee.

Kaum war der letzte Schultag vorbei, hieß es für Tim und Tessa: Rucksack ins Auto, Boote auf den Trailer – und ab nach Italien!

Nach der Ankunft gab’s natürlich erstmal Pizza (was sonst?) und eine gute Portion Schlaf, bevor am Sonntag das Training startete.

Und wer jetzt denkt, das wäre gemütliches „Feriensegeln“ – weit gefehlt. Als Mitglieder des A-Kaders bedeutet das Training harte Arbeit – nichts für schwache Nerven und müde Beine!

Doch die Mühe lohnt sich: Der Gardasee zeigte sich von seiner besten Seite. Top Windverhältnisse, Sonne und Training bei 20–25 Knoten – das macht das Seglerherz glücklich.

Nach den intensiven Trainingstagen folgte am Dienstagvormittag noch ein kurzes, knackiges Abschlusstraining, bevor die Boote für die große Regatta vorbereitet wurden. Nochmal alles gecheckt, manches ausgetauscht, beklebt mit Sponsoren-Aufklebern.

Denn ab Mittwoch stand eine der bedeutendsten Regatten Europas an – mit internationalem Teilnehmerfeld.

Für Tim ging es dabei um richtig viel: Diese Regatta (und die nächste) entscheiden, ob er sich für die Weltmeisterschaft oder „nur“ für die EM qualifiziert.

Krankwerden? Keine Option!

Boot kaputt? Undenkbar!

Zum Glück hatte Apothekermutter Nicole schon im Vorfeld für eine Extra-Portion Vitamine gesorgt.

Trotzdem zeigte sich am ersten Regattatag der gefürchtete Seglerfluch: Husten und Schnupfen bei Tim.

Wird das schlimmer? Oder bleibt’s harmlos?

Währenddessen brillierte Tessa-Leichtgewicht bei Leichtwind und ließ die Großen alt aussehen – Platzierung top!

Tim dagegen war unzufrieden: „Ich bin wie ein Containerschiff – die Kleinen segeln bei wenig Wind an mir vorbei.“

Kein Wunder, nach dem Wachstumsschub der letzten Monate.

Am zweiten Tag drehte der Wind ordentlich auf – Tims Bedingungen! Er fuhr Topplätze, kämpfte sich auf Rang 19 von 333 Startern vor und sicherte sich den Einzug in die Goldfleet.

Was für ein Comeback! Wir sagen nur: Fernseh-Krimis brauchen wir keine mehr – haben wir live! Und Tessa qualifizierte sich für die Bronzefleet!

Am dritten Tag hieß es: Nerven bewahren. Tim konnte seinen Platz fast halten und landete am Ende auf Rang 27 – eine großartige Leistung im internationalen Feld.

Für Tessa war’s anstrengend: „Viel hängen!“ hieß die Traineransage. Und während die Großen mit halbem Popo aus dem Boot hängen, müssen die Leichtgewichte alles geben – das kostet Kraft!

Der letzte Regattatag brachte dann Flaute – Glück für Tim. Am Ende wurde keine weitere Wettfahrt mehr gestartet.

Ergebnis:
Tim: Platz 27 (Goldfleet)
Tessa: Platz 69 (Bronzefleet)

Ein starkes Ergebnis, vor allem auch für Tessa, die erst letztes Jahr noch bei den Cadettis gesegelt ist und nun tapfer bei Starkwind im Feld mithält!

Nach der Segelei hieß es wieder: Boote verladen, Trailer sichern, ab Richtung Bodensee – denn am Montagmorgen stand schon wieder Schule im Kalender.

Fazit:
Ein spannendes Wochenende, großartige Leistungen und ein Beweis dafür, dass sich jede lange Fahrt an den Gardasee lohnt – für Wind, Erfahrung und jede Menge Segelabenteuer (und etwas Krimifeeling für die Eltern)!


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