Nachruf auf Erika Huppenkothen

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Autor: Alexander Giesinger

Bild: Familie Huppenkothen

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Erika Huppenkothen, die am 22. Juli 2025 von uns gegangen ist.

Erika war seit ihrem Eintritt am 19. Januar 1973 ein fester Bestandteil des Bregenzer Segel-Clubs – über Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlichem Engagement, Herz und Verlässlichkeit.

Besonders in der Jugendarbeit hat Erika bleibende Spuren hinterlassen. Gemeinsam mit Fritz Huber legte sie den Grundstein für eine lebendige Jugendkultur im Club. Mit ihrem vorbildlichen Einsatz, auch bei internationalen Regatten, sorgte sie dafür, dass sich der Segelnachwuchs im BSC rasch und erfolgreich entwickelte. Der Optimist – das kleine Boot für die Jüngsten – wurde unter ihrer Begleitung zum Sprungbrett für viele spätere Meister.

Unter ihrer Leitung entstand auch die legendäre Optiwoche – zunächst eine Veranstaltung des BSC, später in enger Zusammenarbeit mit dem Yachtclub durchgeführt. Sie war nicht nur seglerisch ein Highlight, sondern auch ein soziales Ereignis für den gesamten Club. Besonders in Erinnerung bleiben die Abschlussregatten der Eltern, bei denen sogar der bekannte Olympiateilnehmer Werner Fischer mitfuhr – und zähneknirschend akzeptieren musste, dass er sich um eine halbe Bootslänge einem „BSC-Papa“ geschlagen geben musste.

Ihr Wirken beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Ausbildung: Sie begleitete und unterstützte ihren Mann Kurt Huppenkothen über viele Jahre in seiner Funktion als Clubpräsident – im Hintergrund, aber stets mit großer Wirkung für das Vereinsleben.

Erika hat den Club mitgeprägt – als Mensch, als Förderin der Jugend und als stille Kraft hinter den Kulissen. Ihr Platz an Land, an Bord und in unseren Herzen wird uns fehlen.

Liebe Erika, wir wünschen dir immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.


Der Vorstand für den Bregenzer Segel-Club

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