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MSWS 17 Act 2

Am Wochenende vom 09. bis zum 11.12 fand in Monaco Act 2 der Monaco Sportsboat Winter Series statt.

Dienstag bis Donnerstag (06.-08.12.):

Helga und ich sahen die Gelegenheit der Teilnahme an den Monaco Winterseries auch als Gelegenheit das Fürstentum mal genauer anzusehen.
Wir fuhren daher am Dienstag zeitig nach der Arbeit los um am Mittwoch früh gleich mit unserer Besichtigungstour zu beginnen. Das von uns gebuchte Hotel Ambassador (wurde auch beim Act 1 und im Vorjahr schon gebucht) ist kostengünstig und sehr gut gelegen. Nach nur wenigen Minuten erreicht man den Hafen bzw. das Zentrum von Monaco.
Bei strahlendem Sonnenschein und bis zu 18° Celsius konnten wir dann am Mittwoch morgen in die City starten. Monaco ist eine sehr saubere uns ruhige Stadt. Man fühlt sich auch die ganze Zeit sicher. eine ansprechende Architektur und ein durchdachtes Verkehrskonzept. So haben Helga und ich die Zeit bis Donnerstag Nachmittag in Monaco genutzt um sowohl die Stadt als auch den Fürstenhof (zumindest von außen) und die "Oberstadt" zu erkunden.
Am Nachmittag trafen dann der Rest des Teams ein. Sofort ging es daran die Pfänder für das kommende Wochenende vorzubereiten. Kranen, Liegeplatz suchen, Mast einstellen, Rollen und Leinen anbringen usw. Natürlich nutzte man auch die Zeit um nachzusehen was die anderen an Ihren Booten anderes haben :-))
Am Abend haben wir es uns dann in der im Hotel gelegenen Pizzeria gemütlich gemacht und die kommenden Tage besprochen.

Urs Hämmerle und Helga Ritter

 

Freitag (09.12):

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Yacht Club Monaco. Der Himmel war wolkenfrei und die Sonne erwärmte die Luft auf angenehme 18 Grad. Dort angekommen, trafen wir finale Vorbereitungsmaßnahmen am Schiff und trimmten das Rigg sauber ein. Um 11 Uhr entschied man sich auszulaufen, in der Hoffnung der schwache Wind würde ausreichen und nicht zusammenbrechen. Nach 3 erfolglosen Starversuchen wurden wir wieder in den Hafen geschickt. Die Wettfahrtleitung betonte mehrmals, dass unter den vorherrschenden Bedingungen keine fairen Wettfahrten möglich seien. Schade, dass sich Monaco am ersten Wettfahrttag zwar Wettertechnisch von seiner besten Seite zeigte, der Wind allerdings nicht ausreichte. Nach einem Einlaufbier im Yachtclub und einer Dusche im Hotel machten wir ein Pizza/Pasta Restaurant ausfindig und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Samstag (10.12):

Auch am Samstag wurden wir vom Wind enttäuscht Das erste Startsignal war auf 11 Uhr angesetzt. Leider jedoch fehlte, wie prognostiziert, der Wind. Dies erkannte auch die Wettfahrtleitung und so verschob sich das Auslaufen. Wir nutzten die Zeit um auch die Boote unserer Gegner genau unter die Lupe zu nehmen und fanden auch noch einige Optimierungsmöglichkeiten die wir auch auf die Pfänder übernehmen werden. Als dann kurz nach Mittag doch einzelne Windfelder in der Bucht vor Monaco auszumachen waren, liefen wir in voller Euphorie aus und segelten in Richtung Startschiff. Als dann alle J70 und Melges 20 einsatzbereit am Start waren, flaute der Wind schon wieder ab. Aus diesem Grund musste schon das erste Startprozedere gleich wieder abgebrochen werden. Man wartete noch eine halbe Stunde, dann entschied sich die Wettfahrtleitung die erste Wettfahrt auf Sonntag zu vertagen. Bei einem Einlaufbier im Hafen besprachen wir leicht enttäuscht die Lage und stimmten uns optimistisch für den letzten und entscheidenden Tag, den Sonntag. Im Anschluss gingen wir zurück ins Hotel und bereiteten uns auf die Pastaparty vor, die vom Yachtclub Monaco für alle J70 Segler veranstaltet wurde. Es erwartete uns ein Antipasti Vorspeisenbuffet, verschiedene Pasta Gerichte und ein ausgiebiges Nachspeisenbuffet in toller Atmosphäre. Auf dem Heimweg streiften wir noch den Weihnachtsmarkt von Monaco, der sich auf dem Platz befindet, auf dem normal die Boxengasse des Formel 1 Grand Prix von Monte Carlo platziert ist. Müde und mit vollen Bäuchen beendeten wir den Samstag, leider wieder ohne erfolgreiche Wettfahrt.

David Hörburger und Michaela Gruber

 

Sonntag (11.12):

Nach zwei Tagen ohne Wettfahrt wurden wir langsam nervös - wird das noch was? Der Wettfahrtleiter verschob das erste mögliche Ankündigungssignal auf 10:00 Uhr. Nach dem Frühstück und dem Auschecken machten wir uns auf den Weg an den Hafen. Und es hatte Wind! Schnell machten alle Teams das Boot klar und liefen aus. Es konnten vier Wettfahrten bei Winden zwischen fünf und elf Knoten gesegelt werden. Wir hatten vor allem auf der Kreuz unsere Schwierigkeiten mit dem Wellengang und dem unkonstanten und drehenden Wind. Auf dem Vorwindkurs machten wir jedes Mal wieder vier bis fünf Plätze gut. Mit dem 23. Gesamtrang beendeten wir das Regattawochenende in Monaco. Jede und jeder von uns hat wieder viel dazu gelernt.
Danach galt es die Pfänder noch zu kranen und abzudecken, um alles andere kümmerten sich die Helfer des YCM. Nun steht sie am Trockenliegeplatz und wartet auf die Mannschaft vom 3. Act im Jänner.
Die Heimfahrt gestaltete sich ohne Probleme. Sonntagabend scheint ein günstiger Reisetag zu sein. Sechs Stunden Fahrtzeit nahm die Strecke von Monaco nach Bregenz in Anspruch.

Martin Jäger und Verena Höfle

 

 

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